Einladung zu zwei Führungen in der ehemaligen Künstlergastwirtschaft Siebert mit Frau Martha Ruppert am Sonntag, den 9. Juni um 14:30 oder 15:15 Uhr.

 

Heute erinnert in Röllshausen kaum noch etwas an die belebten künstlerischen Jahre. Allerdings ist die Siebertsche Gastwirtschaft immer noch in Familienbesitz. Martha Ruppert bewahrt als Nachfahrin in ihrem bezaubernden museumsähnlichen Wohnzimmer noch viele Bilder und Erinnerungsstücke an diese Zeit, die sie sehr lebendig zu präsentieren weiß. Am 9. Juni besteht daher die Möglichkeit diese schöne Sammlung zu besichtigen.

 

Kosten: 5 €.

 

Eine Anmeldung über das Museum der Schwalm ist dafür erforderlich. Email: info@museumderschwalm.de Tel.: 06691-3893

 

Anlässlich des Internationalen Museumstages am

 

 

 

Sonntag, dem 19.5.2024

 

bietet der Schälmer Heimatbund

 

um 14.00 Uhr und um 15.30 Uhr

 

 

 

Führungen zum Thema: „Immaterielles Kulturerbe Schwälmer Weißstickerei“ im Museum der Schwalm anbieten. Die Führungen übernimmt unsere Expertin Elisabeth Stübing, die von Klaus Knoch unterstützt wird. Die Führungen sind für Besucher gedacht, die keine oder wenige Kenntnisse in der Schwälmer Weißstickerei haben.

 

 An diesem Tag ist sowohl der Eintritt als auch die Führung frei. Über Spenden würden wir uns freuen.

 

Damit wir planen können, bitten wir unbedingt um baldige Voranmeldung unter info@museumderschwalm.de

 

 

Buchvorstellung: Krieg und Nachkrieg auf dem Land – Die Schwalm 1939 - 1955

 

 

Donnerstag, 22.6.2023 19.00 Uhr

 

im Museum der Schwalm

 

 

 

Die Schwalm im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit: Das ist eine Geschichte fundamentaler Veränderungen und großer Herausforderungen für die lange fern der dynamischen Transformation der Moderne gelegene Region in Nordhessen. Zwischen dem Beginn der Zweiten Weltkriegs 1939 und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 lagen nur zehn Jahre. Aber was für Jahre waren das! Sie veränderten das Gesicht des Landkreises Ziegenhain in stärkerem Maße, als es die Industrialisierung, der Erste Weltkrieg, die Krisen und die Kämpfe der Weimarer Republik und auch die „Friedensjahre“ des Nationalsozialismus getan hatten. Die ländlich-agrarisch geprägte Region ohne größere industrielle und urbane Zentren, tief protestantisch und politisch konservativ geprägt, erlebte die großen Veränderungsprozesse, die Deutschland im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert prägten, lange aus einer Randposition. Nun aber, mit dem Zweiten Weltkrieg und seinem Ende kam die Welt in die Schwalm. Unter dem Druck des Kriegs uns seiner Folgen brachen alte Strukturen auf. Am Beginn der fünfziger Jahre hatten sich der Landkreis Ziegenhain und seine Bevölkerung verändert. Doch der Wandel erzeugte auch Beharrung: Alte Traditionen, aber auch alte Überzeugungen gingen nicht verloren und manches gerade im Weltbild der Menschen, überdauerte. Von diesen Entwicklungen, diesen Spannungen zwischen Tradition und Modernisierung erzählt das vorliegende Buch.

 

Die Autorin

 

 Vanessa Conze ist Professorin an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, der Neueren deutschen Literatur und des Öffentlichen Rechts.

  

Vergangene veranstaltungen

Vortrag am Donnerstag, dem 30.6.2022 um 19.00 Uhr im Museum

Der Wallgraben Ziegenhain aus geschichtlicher und wasserbaulicher Sicht

 

Im Rahmen der Ausstellung von Fundstücken aus dem Wallgraben hält Dr. Reiner Braun aus Homberg am Donnerstag, dem 30.6.22, um 19.00 Uhr auf Einladung des Schwälmer Heimatbundes im Museum der Schwalm in Ziegenhain einen Vortrag, in dem er die Errichtung der Festung aus wasserbaulicher Sicht und im historischen Zusammenhang betrachtet.

 

Die renaissance-zeitliche Wasserfestung in Ziegenhain war einst eine der bestbefestigten Festungen in Hessen, was ihr durch die Landsleute den legendären Ruf und das Sprichwort „So fest wie Ziegenhain" einbrachte. Über drei Jahrhunderte hinweg galt die Festung als uneinnehmbar, bevor sie Anfang des 19. Jahrhunderts durch die französischen Besatzungstruppen geschleifft wurde.

 

Im Jahr 2020 endete mit der Entmunitionierung des Wallgrabens eine lange Phase von unterschiedlichsten Untersuchungen am Wallgraben. Als Projektingenieur der Unger- Ingenieure, Homberg, bearbeitet der Referent von 2005 bis 2011 verschiedenste Aspekte zum Thema Wallgraben Ziegenhain. Dabei war das Thema Kampfmittel anfangs nicht Gegenstand der Untersuchung. Die im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Funde aus dem Wallgraben" im Museum der Schwalm präsentierten Fundstücke sind nicht nur Zeitzeugen der letzten Jahrzehnte/Jahrhunderte, sondern bieten auch für die Schwalmstädter Bürger Einblicke in den umgebenden Lebensraum und dessen Geschichte; insbesondere der Geschichte der Festung Ziegenhain.

 

Im Vortrag sollen die geschichtlichen Rahmenbedingungen, die zum Bau der einzigartigen Wasserfestung führten, dargelegt werden. Die aufwändigen Verteidigungselemente werden aus wasserbaulicher Sicht erläutert und die heute sichtbaren Reste zusammen mit neueren Erkenntnissen in den historischen Zusammenhang gebracht. Es werden aber auch Fragen aufgeworfen und Hinweise zum Erhalt dieser einzigartigen hessischen wehrtechnischen und wasserbaulichen Anlage gegeben.

 

Es wird gebeten, während des Vortrags Schutzmasken zu tragen.

 

 

Das Museum der Schwalm feiert den internationalen Museumstag

am 15. Mai 2022

Der Internationale Museumstag findet in diesem Jahr zum 45. Mal statt. Er wird vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und in Deutschland an einem Sonntag im Mai begangen. Ziel des Museumstages ist es, in besonderer Weise auf unsere Museen aufmerksam zu machen und dazu einzuladen, deren Vielfalt zu entdecken. 

Aus diesem Anlass und gleichzeitig zum Abschluss der laufenden Bilder-Ausstellung „Leben in der Schwalm – Bilder aus dem Depot“ stellt die Museumsleitung einigen Bildern Objekte zur Seite, die auf den Bildern dargestellt sind. Insbesondere sind dies Gerätschaften zur Flachsverarbeitung und Leinenherstellung.

Im Zentrum steht ein Bild von Franz Eichhorst: „Beim Flachsschwingen“, in dem Frauen in einer Scheune beim Flachsschwingen, dem Ausschlagen der holzigen Flachsfaserteile dargestellt sind. Diesem Bild werden sogenannte Schwingstöcke und einigen weiteren Bildern entsprechende Gerätschaften zugeordnet.

Flachsanbau hat über Jahrhunderte unsere Kulturlandschaft geprägt, wurde aus der Pflanzenproduktion doch der Grundstoff Leinen für die Schwälmer Tracht gewonnen, die Kleidung der Schwälmer in früherer Zeit.

Heute wird Flachs in Europa vor allem noch in der Ukraine, Weißrussland, Russland und in der EU in Frankreich angebaut. Das nebenstehende Bild ist in Nordfrankreich entstanden und zeigt eine Spezialmaschine beim Wenden des gemähten Flachses.

 

Das Museum ist von 11:00 bis 17:00h für Sie geöffnet. Der Lüder-Keller wird am Nachmittag ab 14.00 Uhr zum Museums-Café und lädt Sie zu Kaffee und Kuchen oder kühlen Getränken ein. Die Mitarbeiter des Museums stehen für Führungen für Sie bereit. Der Eintritt ist frei.


Gemälde zum Leben in der Schwalm

Museum zeigt Schätze aus seinem Magazin

Ausstellung vom 3. April bis 15. Mai 2022

Nach der Winterpause öffnet  das Museum der Schwalm in Ziegenhain wieder mit einer sehenswerten Ausstellung. Vom Sonntag, dem 3. April  bis 15. Mai  sind Bilder aus dem Magazin, die sonst selten ausgestellt werden, zu sehen. Die Vernissage findet am Samstag, dem 2. April  um 16.00 Uhr statt. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit, im Lüderkeller  ein paar Schwälmer Spezialitäten zu genießen.
Neben den ständig gezeigten Ausstellungsstücken befinden sich im Museum der Schwalm auch viele durchaus  bedeutsame Gegenstände, die aus räumlichen Gründen nicht immer zu sehen sind. Tina Krause-Willenberg, Horst Krause-Willenberg und Wilfried Ranft sind im Magazin auf Spurensuche gegangen und haben Bilder zum Thema „Leben in der Schwalm “ zusammengestellt.
In einem großen Bestand sind sie fündig geworden und haben viele Überraschungen zu bieten. 
So sind Radierungen von Wilhelm Thielmann zu sehen, der das Leben der Schwälmer anschaulich macht. Hierzu zählt nicht nur die durchaus schwere Arbeit (Holzfäller), sondern auch die Zeit des Vergnügens (im Wirtshaus, Spinnstube, Hochzeitstanz). Schon Carl Bantzer würdigt Thielmann: „… als treuester Schilderer des Lebens der Schwälmer. Seine Freude an den Menschen, die er darstellt, und seine Liebe zu ihnen tritt in all seinen Werken, oft gepaart mit fröhlicher Laune hervor.“ 
Typisch sind auch die oft kantigen schwälmer Gesichter, wie sie Emil Beithan immer wieder darstellte.  Laut Bantzer zeichnen sich die Werke Beithans „durch die in strengster Zeichnung und schöner Malweise wiedergegebenen Eigenart der von ihm dargestellten Menschen“ aus.
Ölbilder von Zeller und Volkmann sowie weiterer schwälmer Künstler ergänzen die Ausstellung. Dabei werden auch unterschiedliche Stile präsentiert, so dass ein vielfältiges Angebot entsteht, das sowohl für Interessierte am schwälmer Leben als auch für Kunstinteressierte sehenswert ist. 
Die Ausstellung ist bis zum 15.5.22 zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums (Di – So 14.00 – 17.00 Uhr) zu sehen. Daneben besteht noch weiterhin die Möglichkeit, die Dauerausstellung zu besichtigen.  Wenn Gruppen Führungen wünschen, sollten diese mit dem Museum (E-Mail Adresse: museumderschwalm@outlook.de oder telefonisch 06691-3893)  vorher vereinbart werden.

"Weibsbilder schaffen Weibs-Bilder"

Frauen schaffen Kultur

Ausstellung vom 23.10. bis 12.12.2021

In dieser Ausstellung präsentieren die neun Künstlerinnen Babara Beer, Silke Gunkel, Dietlind Hennss, Gabi Kehl, Tina Krause-Willenberg, Ute Mierke, Betty Sarti de Range, Astrid Schlemmer und Michaela T. Spellerberg

Bilder und Objekte, die ausschließlich Frausein und Weiblichkeit darstellen.

Während Frauendarstellungen in Museen und Galerien sonst meist nur von Männern stammen, möchte diese Ausstellung vollständig den fraulichen Blick

auf sich selbst in den Mittelpunkt stellen.

Die verwandten Maltechniken und Materialien stellen eine große Vielfalt dar.

Sie reichen von Grafiken und Ölbildern bis zu großen Pappmachefiguren und Holz, Ton- und Steinskulpturen.

Auch das Begleitprogramm zur Ausstellung wird ausschließlich von Frauen gestaltet. Den Beginn dabei macht

am 11.11.21 um 19:30 Uhr Ute Harras-Fink

mit der Lesung aus Christine Brückners Buch „‘Wenn du geredet hättest, Desdemona‘ – Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen.“

Als zweites folgt am Sonntag, 21.11. von 14:30 bis 18 Uhr der Tanzworkshop von Ute Mierke „‘Unbeschreiblich weiblich‘ –

Ein Tanznachmittag für Frauen“ im La Copa, Paradeplatz 2, Ziegenhain. Am 01.12. um 19:30 Uhr gibt es dann ein musikalisches Intermezzo

mit Stefanie Sievers und Petra Fuchs

„‘Beflügelter Atem‘ – jazzige Duette von Saxofon und Klavier.“

Angeregt durch den Begriff „Weibs-Bilder“ entstand ein sehr vielfältiges Programm, das nicht nur von Frauen/Weibsbildern geschaffen wurde, sondern auch ausschließlich Weiblichkeitsdarstellungen präsentiert, wie es der Ausstellungstitel ausdrückt: „Weibsbilder schaffen Weibs-Bilder“.

Planung, Konzeption und Koordination von Ausstellung und Begleitprogramm:  Horst und Tina Krause-Willenberg.

Zur Zeit ist der Besuch des Museums der Schwalm aufgrund der Coronabeschränkungen nur unter Einhaltung der aktuellen Hygienebeschränkungen:   geimpft, genesen, getestet möglich.

Bei der Ausstellungseröffnung und bei den Begleitveranstaltungen der Ausstellung steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung, daher ist eine vorherige Anmeldung unbedingt unter der Telefonnummer 06691/3893 oder per eMail an museumderschwalm@outlook.de erforderlich und frühzeitig angeraten. 


Klavier- und Liederabend im Museum der Schwalm

Der Schwälmer Heimatbund lädt für den 4. September um 19.00 Uhr zu einem Konzert mit der Sopranistin Franziska Scheinpflug und dem Pianisten Valentin Pfalzgraf in das Museum der Schwalm ein. Der aus Loshausen stammende Pianist machte 2016 sein Abitur an der Melanchthon-Schule und studiert seitdem Musik auf Lehramt an der Musikhochschule Frankfurt. Die Sopranistin Franziska Scheinpflug studiert seit 2017 Konzert- und Operngesang an der Hochschule für Musik in Freiburg.

Zusammen haben die beiden Musiker ein anspruchsvolles Programm erarbeitet, welches Werke von Robert Schumann und Ludwig van Beethoven in den Mittelpunkt stellt. Gemeinsam werden sie romantische Kunstlieder zum Klingen bringen, es werden aber auch solistische Werke für Klavier zu hören sein. Das Publikum kann sich auf einen kurzweiligen, abwechslungsreichen Abend freuen.

 

Aufgrund der Coronabeschränkungen steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung und eine vorherige Anmeldung ist unbedingt unter info@museumderschwalm.de erforderlich. Die aktuellen Hygienebeschränkungen werden eingehalten, geimpft, genesen, getestet. Der Eintrittspreis beträgt 10 €, ermäßigt 5 €.