Raum für Aktion und Kultur im Rotkäppchenland

„Werkstatt“ Konfirmationszimmer:

Das Museum sucht den ältesten gerahmten Konfirmationsspruch und das älteste gerahmte Konfirmationsbild aus der Schwalm

 

Der Schwälmer Heimatbund hat in seiner Jahreshauptversammlung am 31. 05. 2022 dem Antrag zugestimmt, im Museum der Schwalm ein „Konfirmations-Zimmer“ einzurichten.

 

Vielleicht passend zum Reformationstag möchte ich unsere Mitglieder einladen, nach dem ältesten gerahmten Konfirmationsspruch und dem ältesten gerahmten Konfirmationsbild zu suchen.

 

Früher wurden die Konfirmationsurkunden versehen mit einem Bibelspruch, den der Pfarrer ausgesucht hatte, schön gerahmt und in Ehren gehalten. Vielleicht können Sie sich in Ihrer Familie mal auf die Suche machen und sich auch selbst nochmal mit Ihrem Spruch auseinandersetzen.

 

Die schönsten Beispiele könnten im „Konfirmations-Zimmer“ einen Platz im Museum finden.

 

Die nebenstehenden Bilder zeigen einen Konfirmationsspruch auf einem „Gedenkblatt auf den Tag der Confirmation“ von 1880. Das Konfirmationsbild mit dem Konfirmationsjahrgang 1936 (Geburtsjahrgang 1922 – vor 100 Jahren) vor der Kirche in Zella ist in eine Hinterglasmalerei eingefügt, wie sie zur Umrahmung von Familienbildern zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg üblich waren. Das Bild ist ebenfalls mit einem Spruch versehen, den man dem Bilderrahmer mitgab, der aber nicht der Konfirmationsspruch sein muss, sondern auch ein Sinnspruch sein kann.

 

Viel Spaß bei der Suche!

 

 

Mit schönen Grüßen aus dem Museum

 

Dr. Armin Wiegand, 31. 10. 2022

 

 

 

ACHTUNG: Die Ausstellung "Kunst am Bau - Versteckte Kunstschönheiten der Schwalm" wird bis zum Ende des Jahres verlängert!

Hessischer Demografiepreis geht in den Schwalm-Eder-Kreis und auch an das Museum der Schwalm

Das Projekt Museumsbus aus der LEADER-Region Schwalm-Aue an dem auch das Museum der Schwalm beteiligt ist hat den 2. Platz beim diesjährigen Hessischen Demografiepreis gewonnen. Mit dem Preis werden Initiativen geehrt, die sich den Herausforderungen des demografischen Wandels in ländlichen Regionen stellen. Über 80 Projekte hatten sich in diesem Jahr beworben, von denen sechs Projekt ausgewählt wurden.

 

 

 

Wir freuen uns riesig, dass wir den 2. Platz beim diesjährigen Hessischen Demografiepreis gewonnen haben, ist er doch eine tolle Bestätigung unseres langjährigen Engagements“, begeistert sich Heidrun Merk vom Schwälmer Dorfmuseum Holzburg. Der Museumsbus ist ein Fahrservice, der Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen kostenlos zu Museen und kulturhistorischen Einrichtungen in der Schwalm-Aue und darüber hinaus transportiert. Denn häufig sind Museen im ländlichen Raum für Gruppen schlecht mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen. „Wir wollen unsere kulturhistorischen Schätze der Region besser bekannt machen“, erläutert Ingo Sielaff vom Hessischen Braunkohlebergbaumuseum, das ebenfalls am Projekt Museumbus teilnimmt. Aber auch die Zusammenarbeit und Professionalisierung der Museen werden durch das Projekt verbessert. Denn die Museen entwickeln mit Unterstützung des Hessischen Museumsverbandes für den Museumsbus zielgruppenspezifische pädagogische Angebote. „Wir sind sehr froh, dass die sechs Kommunen der beteiligten Museumsstandorte und der Schwalm-Eder-Kreis das Projekt finanziell unterstützen“, betont Sonja Pauly, Regionalmanagerin der LEADER-Region Schwalm-Aue und Mitinitiatorin des Projekts. Mit dem Geld werden bis zu 70 Bustransporte pro Jahr und der Projektkoordinator finanziert. Der Museumsbus Schwalm-Aue fährt folgende Museen an: Schwälmer Dorfmuseum in Holzburg, Künstlerkolonie mit Kunsthalle und Gerhardt-von-Reutern Haus in Willingshausen, Gedenkstätte/Museum in Trutzhain, Museum der Schwalm in Ziegenhain, Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum in Borken, Erinnerungspfad in Wabern und Haus der Geschichte in Homberg mit Haus der Reformation und HohenburgMuseum. Mittelfristig wird angestrebt, weitere bedeutende Museen im Schwalm-Eder-Kreis für die Teilnahme am Museumbus zu gewinnen. Weitere Infos unter: www.museumsbus-schwalm-aue.de

 

 

Kunst am Bau -                                                  Die „versteckten“ Kunst-Schönheiten der Schwalm

Ausstellung und Begleitprogramm

vom 10.09. bis 31.12.2022
im Museum der Schwalm

Ausstellungseröffnung
am Samstag, 10.09. um 17:00 Uhr

 

 

Die Ausstellung „Kunst am Bau - Die ‚versteckten‘ Kunst-Schönheiten der Schwalm“ zeigt sehr schöne großformatige, farbenfrohe Fotografien von Wandmalereien, Wandmosaiken, Sgrafittos und Graffitis, die an öffentlichen Gebäuden zu sehen sind bzw. zu sehen waren. Sie stammen vor allem von den bekannten Künstlern Vincent Burek und Wilhelm Zastrow.
Der größte Teil der zu sehenden Werke wurde in den 50er und 60er Jahren geschaffen. Nachdem leider ab den 70er Jahren viele der Werke bei Umbaumaßnahmen beseitigt wurden, weil sie wohl „nicht mehr zeitgemäß erschienen“, hat heute durch die Street Art eine Renaissance von Kunst im öffentlichen Raum eingesetzt. Daher werden in der Ausstellung im kleinen Maße auch einige aktuelle Street Art Bilder gezeigt, die allerdings teilweise außerhalb der Schwalm entstanden sind. Außerdem werden einige heutige Wandmosaiken und Arbeiten von Schülern der Melanchthon-Schule Steinatal zum Thema gezeigt.
Der Untertitel der Ausstellung „versteckte Kunst-Schönheiten“ weist daraufhin, dass wir die meisten der gezeigten Werke oft gar nicht bewusst wahrnehmen, „übersehen“, obwohl wir oft täglich an ihnen vorbeifahren oder gehen.
Ein Ziel der Ausstellung ist daher auch, wieder mehr darauf zu achten und wahrzunehmen, was uns umgibt. Es sind oft wahre Schönheiten.

 

Planung, Konzeption und Koordination von Ausstellung und Begleitprogramm: Horst Krause-Willenberg und Bernd Lindenthal

 

Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch begleitet und umrahmt von den Klarinettenklängen Andreas Fiebigs.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Sonntag von 14:00 - 17:00 Uhr.

Museum der Schwalm; Paradeplatz 1; 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain
Tel.: 06691 / 3893 eMail:  info@museumderschwalm.de

 

 


Ein Ort der Begegnungen

Das Museum der Schwalm befindet sich in der historischen Altstadt von Schwalmstadt - Ziegenhain in einem ehemaligen Kommandantengebäude.


Den Besuchern wird in der volkskundlichen Abteilung die farbenfrohe Schwälmer Tracht in Einzelstücken und Figurengruppen gezeigt. Darüber hinaus präsentiert das Museum Schwälmer Bauernmöbel aus mehreren Jahrhunderten. In einigen Ausstellungsräumen werden Ihnen das Leben und die Arbeit in der Schwalm aus der Zeit vor 1900 authentisch dargestellt. Ein Schwerpunkt ist u. a. die Schwälmer Weißstickerei. Auch die Geschichte der Festung Ziegenhain wird anhand eines handgefertigten und mehrere Quadratmeter großen Modells, sowie originalem Waffenbestand bis zurück in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges dargestellt.

Interessant dürfte auch unsere umfangreiche Sammlung mit Exponaten aus der Steinzeit sein, die von verschiedenen Fundstellen in der Schwalmregion stammen. Liebhaber der Schwälmer Malerei können sich an zahlreichen, einzigartigen Gemälden aus der Willingshäuser Malerkolonie erfreuen.


Das Museum der Schwalm stellt sich vor