Ferienprojekt im Museum der Schwalm

Workshop „Wir filmen im Museum“

 

 

 

Das Museum der Schwalm bietet zusammen mit der Aktion „Museum macht stark“ Workshops im Museum an. Unter fachkundiger Anleitung lernen die Kinder und Jugendlichen, wie man einen professionellen Film dreht. Anschließend wird der Film bei einem Aufenthalt in einer Jugendherberge geschnitten. Wir haben beste Erfahrungen mit einer solchen Aktion, die wir bereits vor zwei Jahren durchgeführt haben. Der Workshop wird von „Museum macht stark“ gefördert, so dass keine Kosten entstehen (Ausnahme: kleines Taschengeld beim Jugendherbergsaufenthalt).

 

 

 

Termine:

 

 

 

Gruppe 1: 29.6.26 – 4.7.26, Camp: 5. 7.26 – 8.7.26

 

Gruppe 2: 17.7.26 – 1.8.26, Camp: 2.8.26 – 5.8.26

 

 

 

Unseren Film aus 2024 findet man unter:

 

https://www.youtube.com/watch?v=Kb5XitMrNuQ

 

 

 

Vorbesprechung: Dienstag, 16.6.2026 um 17.00 Uhr im Museum der Schwalm

 

 

 

 

 

 

 

Nähere Informationen über: [email protected]

 

oder dienstags zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr im Museum. Sie können mich dort auch anrufen.

 

 

 

 

 

 

Immaterielles Kulturerbe - Schwälmer                                  Weißstickerei

 

Ausstellung im Museum der Schwalm vom 05.06.2026 – 19.07.2026

 

Vernissage: 4.6.2026 17:00 Uhr

 

Fadenkunst mit Weltruf: Sonderausstellung „Schwälmer Weißstickerei“ im Museum der Schwalm

 

Das Museum der Schwalm präsentiert ab dem 05.06.2026 eine besondere Ausstellung, die weit über die Grenzen der Region hinausstrahlen wird. Unter dem Titel „Immaterielles Kulturerbe – Schwälmer Weißstickerei“ rückt das Haus jene textile Kunstfertigkeit in den Fokus, die seit 2023 offiziell zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört.

 

Ein Erbe, das verbindet

 

Die Schwälmer Weißstickerei ist mehr als nur Handarbeit; sie ist ein Identitätsmerkmal der Region. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie aus einfachem Leinen durch die Technik des Fadenzugs und kunstvolle Durchbruchmuster filigrane Meisterwerke entstehen. Besucher erhalten Einblicke in die charakteristischen Motive wie Herzen, Tulpen und Lebensbäume, die seit Generationen die traditionelle Tracht und Heimtextilien der Schwalm zieren.

 

Anerkennung durch die UNESCO

 

Die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes würdigt nicht nur das ästhetische Ergebnis, sondern vor allem das lebendige Wissen und die Weitergabe der Techniken.

 

„Die Schwälmer Stickerei ist ein lebendiges Zeugnis unserer Geschichte. Dass diese Tradition nun unter dem Schutz der UNESCO steht, ist eine enorme Wertschätzung für die Menschen hier, die dieses Wissen bewahren“, so Wilfried Ranft, Leiter des Museums der Schwalm.

 

Highlights der Ausstellung

 

  • Historische Kostbarkeiten: Seltene Exponate aus der museumseigenen Sammlung, die die Entwicklung der Technik über zwei Jahrhunderte zeigen.

  • Technik im Detail: Anschauliche Erklärungen zu den komplexen Stichen und der Vorbereitung des Stoffes.

  • Gegenwartskunst: Beispiele moderner Anwendung, die beweisen, dass Weißstickerei auch im 21. Jahrhundert zeitgemäß interpretiert werden kann.

 

Informationen für Besucher

 

Die Ausstellung ist vom 05.06.2026 bis zum 19.07.2026 in den Räumlichkeiten des Museums der Schwalm in der historischen Festung Ziegenhain zu sehen. Gern bieten wir dazu auch Führungen an.

 

 

Ergreifende Töne                                  Wie Musik und Literatur das Leben verändern

Von Boogie zu Bruckner: Der Berliner Schriftsteller Berndt Schulz nimmt uns mit in eine Welt der Worte und Töne. Im ersten Teil der Veranstaltung geht es um Rockmusik, die ein Leben verändert. Im zweiten Teil um klassische Musik: In der fiktionalen literarischen Erzählung „Elsbeth erwachte, sie lag nackt auf der Straße“ (jetzt erschienen als gleichnamige Anthologie in der „Edition Federleicht“, Fuldatal) wird eine junge Frau durch ein symphonisches Konzert aus ihrem alltäglichen Leben geworfen.

 

Der Autor liest seine eigenen Texte. Die musikalischen Zitate werden eingespielt.

 

 

 

 

 

 

 

Berndt Schulz

 

Lesung mit Musik

 

Veranstaltung am Sonntag, 12.April 2026, ab 16.00 Uhr

 

Museum der Schwalm in Ziegenhain

 

 

Wiedergehört – neugehört!

 

Am Mittwoch, den 22. April 2026 um 19.30 Uhr öffnet das Museum der Schwalm am Abend für einen weiteren Vortrag aus der Serie „Wiedergehört- neugehört.“ Der siebte Vortrag nimmt sich gleich mehrere Texte der Schwälmer Jahrbücher vor:

 

 

 

Berichte aus den Jahrbüchern entlang des Elisabethpfades durch die Schwalm.“

 

 

 

Dr. Tanja Goerres ist selbst schon den Jakobsweg von ihrer Haustür bis Köln gegangen. Dieser verläuft zu großen Teilen parallel zum Elisabethpfad, so dass Frau Dr. Goerres mit eigenen Fotos, Erlebnissen und Eindrücken die begleitenden Berichte ausschmücken wird. Über die Biedebacher Teiche kommt der Elisabethpfad hinein in die Schwalm, geht durch Treysa und Ziegenhain, als Variante über Niedergrenzebach und dann nach Leimsfeld, wo er dann die Schwalm am Spieß wieder verlässt.

 

 

 

Die Veranstaltung im Museum der Schwalm beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.15 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro, Mitglieder des Schwälmer Heimatbundes haben freien Eintritt.

 

 

 

 

Schwälmer Weißstickerei ist immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Nun ist es offiziell. In einer Feierstunde auf Schloss Biebrich überreichte der Hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Timon Gremmels die Urkunde über die Anerkennung der Schwälmer Weißstickerei als immaterielles Kulturerbe der UNESCO an den Leiter des Museums der Schwalm, Wilfried Ranft.

 

 

 

Anerkannt wurden ausserdem der Krichseeoner Perchtenlauf, die Technokultur in Berlin, die Finsterwalder Sangestradition, der Viez, sowie das Bergsteigen in Sachsen.

 

 

 

Zum Abschluss der Veranstaltung ließ es sich Dr. Motte nicht nehmen, die Teilnehmer mit berliner Technokultur zu begeistern.

 

 

 

 

Ausstellung zur Geschichte der Festung Ziegenhain: Eine Zeitreise durch 500 Jahre

Vernissage: 8.9.2024, 16.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung: Sa 16.9.2024, 15.00 Uhr

SCHWALMSTADT – ZIEGENHAIN. – Der Arbeitskreis Festung Ziegenhain, in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis und dem Schwälmer Heimatbund, lädt im Rahmen des Festwochenendes im September 2024 zu einer umfassenden Ausstellung zur Geschichte der Festung Ziegenhain ein. Diese besondere Ausstellung wird vom 8.September bis 13. Oktober 2024 im Museum der Schwalm präsentiert und bietet den Besucherinnen und Besuchern eine spannende Reise durch 500 Jahre bewegter Geschichte.

 

Einblick in die wechselvolle Geschichte

 

Die Ausstellung verfolgt das Ziel, den Besuchern einen chronologisch geordneten Rundgang durch die verschiedenen Epochen der Festungsgeschichte zu ermöglichen. Dabei wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, sondern ein detaillierter Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen gegeben. Zudem richtet die Ausstellung den Blick in die Zukunft, indem sie auf geplante Vorhaben zur touristischen Inwertsetzung der Festung aufmerksam macht. Auch besondere Ereignisse der letzten Jahrzehnte, die in Zusammenhang mit der Festung stehen, werden thematisiert.

 

Vielfältige Themenbereiche und Exponate

 

Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, die in Form von Texten, Bildern, Fotos und historischen Aufnahmen auf sogenannten „Themenwänden“ präsentiert werden. Diese sind nach einem einheitlichen Prinzip gestaltet und werden durch zahlreiche Exponate wie Festungspläne, Uniformen, Waffen, militärische Ausrüstungsgegenstände sowie Modelle ergänzt.

 

Überblick über die Themenbereiche

 

Die Ausstellung beginnt mit einer Einführung, die die Geschichte und Bedeutung der Festung Ziegenhain in den historischen Kontext einordnet. Darauf folgt der Themenbereich „Ziegenhain und sein Umland vor dem Festungsbau“, der die naturräumlichen Verhältnisse und die Besiedlungsgeschichte des Ziegenhainer Beckens vor dem Bau der Festung beleuchtet.

 

Im Bereich „Festungsbau 1537-46 und Schmalkaldischer Krieg 1546/47“ wird die Entstehung der Festung im Kontext der Reformation und ihre Rolle im Schmalkaldischen Krieg dargestellt. Das 17. Jahrhundert mit seinen Herausforderungen durch den Dreißigjährigen Krieg sowie das 18. Jahrhundert, in dem die Festung an Bedeutung verlor, sind weitere zentrale Themen der Ausstellung.

 

Das Ende der Festung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Entwicklung Ziegenhains, dokumentiert durch alte Fotografien, sowie der Fernsehfilm „Der Winter, der ein Sommer war“, dessen Dreharbeiten in der Festung stattfanden, sind weitere interessante Aspekte, die thematisiert werden.

 

Zukunftsorientiert beschäftigt sich der Bereich „Ideen zur touristischen Inwertsetzung der ehemaligen Festungsbastionen“ mit möglichen Projekten zur touristischen Nutzung und dem Erhalt der Festung. Abschließend zieht die Ausstellung ein Resümee über die Bedeutung der Festung Ziegenhain in historischer und zukünftiger Hinsicht.

 

Ein Erlebnis für Jung und Alt

 

Diese umfassende Ausstellung zur Geschichte der Festung Ziegenhain bietet einen einzigartigen Einblick in die historische Bedeutung dieses bedeutenden Bauwerks. Die Ausstellung verbindet historische Fakten mit visuellen Eindrücken und lädt dazu ein, die Geschichte Ziegenhains auf spannende Weise zu entdecken. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis und dem Schwälmer Heimatbund können Besucher eine breite Vielfalt an Wissen und Exponaten erleben, die sowohl Geschichtsinteressierte als auch die breite Öffentlichkeit begeistern wird.

 

 

Kinder drehen einen Film vom Museum der Schwalm

Nach dem überwältigendem Erfolg bei der Premiere und mehreren Anfragen möchten wir Sie alle auf den neuen Film vom Museum der Schwalm aufmerksam machen, den Sie unter folgendem Link finden:

https://www.youtube.com/watch?v=Kb5XitMrNuQ


Große Chancen, aber auch große Aufgaben - Die Schwälmer Weißstickerei ist immaterielles Kulturerbe

 

 

Auf den Schwälmer Heimatbund mit dem Museum der Schwalm kommt eine neue Aufgabe zu: Er ist Träger des immateriellen Kulturerbes „Schwälmer Weißstickerei“. Wir werden dazu in nächster Zeit Maßnahmen entwickeln, die zur Erhaltung dieser alten Kultur beitragen sollen. Dies sind in der ersten Phase:

 

 

 

1. Mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr ist im Museum der Beratungsnachmittag durch Frau Stübing.

2. Frau Stübing gibt Kurse.

3. An jedem ersten Samstag im Monat findet ein offener Sticknachmittag für Interessierte statt.

4. Am deutschen Museumstag stehen bei uns Führungen zur Schwälmer Weißstickerei im Mittelpunkt.

5. Im Jahr 2025 ist eine Ausstellung über traditionelle Schwälmer Weißstickerei und eine Ausstellung zusammen mit der Berufsschule Alsfeld über moderne Formen geplant.

6. Die Schwälmer Weißstickerei sollte intensiv erforscht werden. Hierzu wird die Zusammenarbeit mit dem Museumsverband Hessen angestrebt.

7. Der Bestand an Schwälmer Weißstickerei im Museum der Schwalm soll unter Museum digital des Museumsverbandes Hessen dokumentiert werden.

8. Es sollen Wege gefunden werden, dass die Schwälmer Weißstickerei auch jüngeren Menschen nähergebracht wird.

9. Mit dem Stadtmarketing wird Kontakt über Führungen zur Schwälmer Weißstickerei aufgenommen.

10. Bei allen Maßnahmen zur Erhaltung der Schwälmer Weißstickerei soll eng mit dem Schwälmer Dorfmuseum Holzburg sowie der Antragstellerin Luzine Happel zusammengearbeitet werden.

11. Zusammen mit dem Schwälmer Dorfmuseum Holzburg soll ein Flyer über die Schwälmer Weißstickerei erstellt werden.

 

 

Diese umfangreichen Maßnahmen lassen sich aber nur bewältigen, wenn möglichst viele Menschen daran mitarbeiten. An dieser Stelle möchten wir alle Interessenten dazu auffordern und sich unter info@museumderschwalm zu melden.

 

 

 

 

 

 




Schwälmer Jahrbuch 2023

Originalton zum Artikel von Helmut Hoos (S. 140 ff)