Vergangenes

Weihnachtsmarkt im Museum der Schwalm

14. Dezember, 14:00 - 18:00 Uhr

15. Dezember, 11:00 - 19:00 Uhr

16. Dezember, 11:00 - 18:00 Uhr

Kunsthandwerk, Selbstgemachtes und Besonderes an über 20 Ständen:

  • Handtaschen
  • Honig
  • Schmuck
  • Krippen
  • Brot und Plätzchen
  • Seidentücher und Kunst aus Nepal
  • Keramik
  • Drechselarbeiten
  • Schwälmer Stickereien
  • Seifen
  • Dekoration
  • Weißstickerei

Das Café im Museum ist an allen Tagen geöffnet und hält Kaffee und Kuchen für Sie bereit.


Die Mühle Schorbach - Neue Sichtweisen

- Fotoausstellung -

Werner Thuleweit und Foto-Club Neukirchen

Vernissage am 04. November um 11:30 Uhr im Kunstkabinett

Ausstellungsdauer bis zum 11. Dezember

Wer kennt ihn nicht, den Werner Thuleweit aus Neukirchen, den ehemaligen Banker mit vielfältigen Interessen, der sich nun schon lange der Fotografie verschrieben hat. Seine Leidenschaft sind im Sinne des Wortes „Naturbilder“, wobei er sich den seltenen einheimischen Blumen in „malerischer Unschärfe“ widmet. Wer allerdings eine „typische Thuleweit-Blumenreportage“ erwartet hat, wird heute nun einen anderen erleben, der mit seinen Freunden vom Foto-Club Neukirchen ein einzigartiges Projekt auf die Beine gestellt hat. Jeder für sich hat seine Eindrücke der „Schorbacher Mühle“ in einer Weise festgehalten, die von Können sowie von Kreativität zeugen. So entstanden Fotos, die man ohne Abstriche „Bilder“ nennen kann, lassen sie doch weitgehend das Umfeld weg und konzentrieren sich auf die „eine Bewegung“, den „Moment von Beginn oder Ende“, den „Stoff/das Material“, die „fachmännische Haltung“, die „skurile Beigabe“ oder auch auf eine witzige Umformung uns heute geläufiger Selbstverständlichkeiten wie „Kommunikationsmittel“. Wer den Unterschied zwischen Fotograf und „Knipser“ ohne weitere Erklärungen erfahren möchte, kommt an dieser Ausstellung nicht vorbei. Erleben Sie mit dem Foto-Club Neukirchen und mir im Museum der Schwalm – in der Konfirmationstadt Ziegenhain – einen schönen Sonntag-Vormittag und suchen Sie das Gespräch mit den Künstlern, die sie wirklich sind – weil die „gekonnte Fotografie“ ein unabdingbarer Teil der modernen Kunst geworden ist – auch und gerade in „Schwarz-Weiß“. 

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Flyer zur Ausstellung
Die Mühle Schorbach - Neue Sichtweisen.p
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Der Weg Frankreichs in den Impressionismus

Kunstbetrachtung mit Konrad Nachtwey M.A.

am 28. November um 19:00 Uhr im Kunstkabinett

Das Museum der Schwalm lädt zur letzten „Kunstbetrachtung mit dem Museumsleiter“ ein. Sein Thema: „Frankreich auf dem Weg in den Impressionismus“. Konrad Nachtwey, Magister der Kunst- und Politikwissenschaften und seit mehr als 6,5 Jahren Leiter des Museum der Schwalm, hat regelmäßig zu den unterschiedlichsten Malern, Epochen und Themen inhaltsreiche, aber hoch interessante  Vorträge in verständlicher Sprache gehalten. Er nahm seine begeisterten Zuhörer mit, indem er sie direkt ansprach, seine Bilder deuten ließ und  zu Fragen und  Widersprüchen aufrief, auch mitten im Vortrag. Seine humorige, ja fast kuriose Ermunterung lautete: „Sie können mich gar nicht aus dem Konzept bringen, ich habe nämlich keins“. Wer aber Nachtwey je erlebte, kann sich vorstellen, wie präzise er sich jeweils vorbereitet hatte, auch wenn er nicht am Konzept klebte. Er war stolz darauf, dass seine Vorträge zwar „kunsthistorisch stets korrekt“ aber vor allem  nachvollziehbar waren. Er scheute sich nicht, kraftvoll, überzeugt und drastisch etwas abzulehnen, wenn ihm „im künstlerischen Geschehen“ zu viel „Action“ im Sinne von Werbung und „Auffallen um jeden Preis“ steckte. Es war ihm ein Anliegen, bei jedem/jeder die künstlerische  Seite zu entdecken und zu fördern; er bekämpfte den selbsternannten „Kunstbanausen“, weil es aus seiner Sicht nur „mehr oder weniger Freude oder Interesse“ an der Kunst gibt, sich aber trotzdem jeder damit auseinander setzen kann, sei es durch Begeisterung, Skepsis  oder Ablehnung. Im letzten Vortrag wird die Entwicklung zum Impressionismus und dessen „Bekämpfung“ ( mit teils unbekannten Bildern) zum Ausdruck kommen, flankiert von politischen Ereignissen, die nie und nirgends in der Kunst ohne Folgen blieben. Auch die letzte Darbietung verspricht Spannung, neue Erkenntnisse und Verknüpfungen. Es wäre ein Wunder, sollte der Humor zu kurz kommen, ebenfalls ein Markenzeichen. Wie immer klingt der Abend mit guten  Gesprächen und einem Gläschen Saft, Wasser  oder Wein aus.

 

Auch heute kein Eintritt – aber  mit der großen Bitte um reichlich Spenden fürs Museum.


Kunst aus dem Koffer

- eine Kunstbetrachtung im Dialog -

mit Reinhard Doubrawa und Konrad Nachtwey

am 14. November um 19:00 Uhr im Kunstkabinett

„Kunst aus dem Koffer“ heißt es geheimnisvoll,  lockend und verlockend. Der international arbeitende Künstler Reinhard Doubrawa , derzeit in Köln lebend, wird mit dem Museumsleiter/ Kunsthistoriker Konrad Nachtwey im Dialog – und eben mit temporären Werken - der Frage nachgehen, ob  „Kunst ein Weg ins Paradies sein kann ?“ Reinhard Doubrawa, 1963 in Treysa geboren, studierte „Freie Kunst“ in Kassel als Meisterschüler von Urs Lüthi, lehrte in Kunstschulen  in Gent, Dessau (Bauhaus) Aachen und Eindhoven und war in vielen Ausstellungen  in  Berlin, Belgien, Belgrad, Dublin, Paris und Venedig vertreten. Seine Beobachtungen sind die eines „Zeitzeugen“, er fragt nach Freiheit, Sicherheit und Glück und findet manche Antwort im Alltäglichkeiten. Seine „Palette“ reicht von der Momentaufnahme einer „Besuchergruppe in einer Ausstelllung“, einer sorgsam inszenierten „Berührung“, über einen „Graffiti-Schriftzug“ bis zur filigranen Handzeichnung. Mensch und Dinge scheinen seltsam entrückt oder stehen ohne jeden Bezug einfach da, als ob der Betrachter „es richten solle“.

Der Abend wird  - wie immer - mit guten Gesprächen und Fragen an den Künstler, auch untereinander,  wie mit einem kleinen Umtrunk  in heiterer Stimmung enden.

 

Der Eintritt ist wieder frei, aber Spenden sind nicht nur hochwillkommen, leider auch dringend nötig.


Die 13 Monate

- Konzert im Museum -

Ein Liederzyklus von Manfred Schmitz

nach Gedichten von Erich Kästner

mit Karina Neumann, Lutz Stepputtis und Stefan Reitz

am Samstag, dem 10. 11. um 19:00 Uhr im Kunstkabinett

Der Schwälmer Heimatbund  lädt zum zweiten Mal in diesem Jahr  für Samstag, den 10.11. um 19.00 Uhr ins Museum der Schwalm in Ziegenhain zu einem besonderen Konzertabend ein. Auf dem Programm steht diesmal Erich Kästners letzter Gedichtezyklus Die 13 Monate“ in Vertonungen von Manfred Schmitz. Karina Neumann wird sie als Gesangssolistin vortragen. Begleitet wird sie dabei von Stefan Reitz am Klavier und Lutz Stepputtis als Sprecher. Das Trio hat vor einigen Jahren dieses immer noch weitgehend unbekannte Werk mit großem Erfolg schon einmal aufgeführt. Der Komponist und Pianist Manfred Schmitz, einst Arrangeur und Klavierbegleiter der berühmten deutschen Chansonsängerin und Schauspielerin Gisela May, hat sich diesem Zyklus als letztes Lebenswerk gewidmet und starb im Jahr 2014 kurz vor der Veröffentlichung seiner Komposition. Seitdem bleibt das einstündige Werk ein Geheimtipp. Eintritt 10,00 € (Schüler / Studenten 5,00 ). Im Anschluss werden Getränke und Snacks angeboten. Reservierung unter info@museumderschwalm.de möglich.

Musikalische Bilder

- Bildbetrachtung mit Konzert -

von und mit Roswitha Aulenkamp

Vernissage am 07. Oktober um 11:30 Uhr im Kunstkabinett

Ausstellungsdauer bis zum 01. November 2018, mit Finissage um 19:00 Uhr mit Konzert

Roswitha Aulenkamp, ein echtes Schwälmer Kind, einer anerkannten Musikpädagogin - mit zwei Staatsexamen - und Lehrtätigkeit an der Universität Kassel, war die Kunst schon an der Wiege gesungen, gab es doch nicht nur einen Kunstprofessor in den 20er Jahren in Berlin. Ihr Leben wurde von Musik und Malerei bestimmt, was sie zunächst zur falschen Annahme - beides gleichzeitig studieren zu können - verleitete. Aber Musik - also eine Sache richtig - wurde ihr Element, was sie mit Konzerten im In- und Ausland, u. a. in Rußland, der Ukraine, Frankreich, Italien, Syrien, Marokko, der Schweiz und Mexiko unter Beweis stellte. Sie entdeckte vergessene Komponistinnen, komponierte "Neue Musik" in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern, vor allem mit Arnold Bode, dem documenta-Schöpfer, und brachte so doch noch Malerei und Musik für sich zusammen. Vielleicht floss zunächst unbewusst das "malerisch-graphische" in ihre Partituren mit ein, wobei Notenlinien schon mal zu "Wellen" wurden oder aus Noten "Kaulquappen, hängende Hälse oder Landschaften" erwuchsen. Kein Wunder, dass ein Freund eines Tages meinte, "Bilder-Partituren" erkennen zu können, die zu "Klangbildern" wurden, in denen wir "Wirbelstürme oder Landschaften" erahnen können, die bereits erfolgreich in Marburg und Berlin ausgestellt wurden.

 

Freuen Sie sich mit uns nicht nur auf Roswithas "klingende Bilder", sondern auch auf ihr begleitendes Klavierkonzert zur Vernissage!

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Eigenbericht über das Konzert zur Finissage
Bericht Abschlußkonzert R.Aulenkamp am
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Kinderkonzert

- mit Roswitha Aulenkamp -

am 21. Oktober um 17:00 Uhr im Kunstkabinett


Schwälmer Platt

im Museum in Ziegenhain

- Ein unterhaltsamer Abend mit Sketchen und nachdenklich Stimmendem -

mit Mitgliedern der Zellaer Theatergruppe, des Verkehrsvereins Röllshausen und der Kindermundartgruppe Mengsberg

am 16. Oktober um 19:00 Uhr im Kunstkabinett

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten


Der Blick durchs (kunst)-Schlüsselloch

Was es von 1750 bis 1900 so alles gab

- Kunstbetrachtung mit Museumsleiter Konrad Nachtwey -

Das Museum hatte mit dem neugierig machenden Titel „Der Blick durchs (Kunst)Schlüsselloch – was es von 1750 bis 1900 so alles gab“ eingeladen und 33 Besucher kamen, teils „alte Bekannte“, teils „Erstmalige“. Konrad Nachtwey M.A. , „gelernter Kunsthistoriker und Politologe“ konfrontierte seine Zuhörer zunächst mit der Tatsache, dass das 19. Jahrhundert von einer „Revolutionsphase“ durchdrungen gewesen sei, die Endes des 18. Jahrhunderts in Amerika tiefgreifende Veränderungen bewirkt hatte, in Europa mit der franz. Revolution die zentralistische Monarchie hinweg fegte, eine Republik entstehen ließ, um dann mit der Krönung Napoleons (unter Anwesenheit des Papstes in Paris) in einem Kaiserreich zu enden. Dies wiederum veränderte ganz Europa, u.a. entstand das „Königreich Westfalen“ mit Regierungssitz Kassel, der „Code Napoleon“ - Grundzüge des bürgerlichen Rechts – etablierte sich in allen eroberten europäischen Ländern. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nationen“ - eine unglaubliche Idee Karls des Großen von 1000 jähriger Dauer - zerbrach mit der Kaiserkrönung Napoleons. Wenige Jahrzehnte später – nach dem Französisch/Deutschen Krieg (von Napoleon III. vom Zaun gebrochen) gab es einen „Deutschen „Kaiser“, im Schlosssaal von Versailles 1871 ausgerufen und in Königsberg gekrönt. Und das alles sollte mit Kunst zu tun haben? Nun ja. Es ist eine Binsenwahrheit, dass Umbrüche Künstler beflügeln. Um die „künstlerische Zeit“ zwischen etwa 1750 und 1900 verstehen zu können, muss man sich vergegenwärtigen, dass “Rokoko“ eine völlig überzogene „Spielart der Reichen und der Schönen“ gewesen sei, wie sich Nachtwey in seiner gewohnt drastischen wie plakativen Weise ausdrückte, völlig entrückt sozialer Veränderungen. 

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Vollständiger Bericht
Der Blick durchs (Kunst)-Schlüsselloch -
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ÜBERGABE DES GEMÄLDES "TISCHGEBET"

- Leihgabe von Bernd Völker an das Museum der Schwalm -

am 09. September um 11:30 Uhr im Kunstkabinett

Dem Museum der Schwalm wird am Sonntag, dem 09.09.2018, um 11.30 Uhr, von Bernd Völker, dem bekannten Vorsitzenden des „Arbeitskreises Festung“, aus dessen Privatbesitz das Gemälde „Tischgebet“ als Dauerleihgabe überreicht. Dies ist die zweite Übergabe in diesem Jahr nach „Walter Waentig“ durch die  Schwälmer Firma Rohde im Juni.

Das Museum schätzt sich glücklich, erneut einen bedeutenden Maler aus den Anfängen der Willingshäuser Malerkolonie beherbergen und ausstellen zu dürfen. Das“ Tischgebet“ zeigt eine typische Schwälmer Familie in Tracht betend um den Mittagstisch versammelt, wobei der Raum durch ein Fenster nur spärlich beleuchtet wird.

Das „Tischgebet“ beeindruckt durch „körperliche Dichte“, durch kräftige und erkennbare Pinselstriche bei starkem Farbauftrag.